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Unfassbar, ich habe mir heute echt einen Tassenteppich gestickt!

Es fing alles ganz harmlos an… ich trinke Tee gerne aus großen Gläsern und daher sollte Makis süßes Teebeutel-Fräulein auf einem Becherpulli ihren Platz finden.

Aus petrolfarbenem Filz und breiter Zackenlitze entstand ein Becher-Pulli nach Makis/Anja Brinkmanns Buch „Alles, was Fräulein so braucht“ mit der Organza-Version der Teebeutel-Stickdatei. Ich habe für einen besonders lebensechten Look Tee eingefüllt – einfach unter den Stoff ein Häufchen Tee legen und dabei versuchen, nicht so viel zu nehmen, dass es überquillt und es noch so zu platzieren, dass der Mund und das Gesicht später frei bleiben. Gut festhalten und beherzt den Stoff feststicken lassen.

Und dann nahm der Wahnsinn seinen Lauf.

Ich habe nun jahrelang verwundert zugeschaut, was es mit diesen Mug Rugs oder Tassenteppichen auf sich hat. Irgendwie fand ich sie nett, aber irgendwie habe ich nie so den Zugang dazu gefunden. Daher wurden Tassenteppich-Näherinnen insgeheim etwas belächelt, ich muss es offen zugeben. Nachdem ich von dem Becherpulli so angetan war, hat es mich doch gepackt – ich habe noch mehr Filz rausgekramt und losgestickt:

Der Teabeutel ist hier nur aus Organza gearbeitet – weil da ja doch mal was drauftropfen kann, war mir das mit der Tee-Füllung zu heikel – schaut mal wie  dreidimensional er aussieht mit dem Organza! Der Tassen- oder Keks-Parkplatz ist aus meinem aktuellen Lieblingsstöffchen Korsika von Swafing gearbeitet (und: Nein, ich plane keine großangelegte Loop/Mugrug-Partnerlook-Aktion!)

Und was soll ich sagen – nun verstehe ich alle Tassenteppichnäherinnen – der Tee hat gleich nochmal so gut geschmeckt!


Die Stickdateienserie mit dem entzückenden Namen „Tee, wie schee!“ stammt aus Makis Feder und ist wartet ab Donnerstag bei Kunterbuntdesign darauf, auch auf Eurer Stickmaschine die Tea Time einzuläuten.

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