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Das Geburtstagsshirt meiner kleinen Hexe habe ich Euch ja schon gezeigt, aber noch gar nichts von der Geburtstagsfeier berichtet.

Wie sollte es anders sein – wir luden zur Hexenparty!

Bei den Feiern mit Familie und beim Kindergeburtstag gabs es allerlei Leckereien.

Muffins mit Fröschen darauf und Hexenküsse…

Mysteriöser Hexenkuchen wurde angerührt…

Von außen von der Playmobil Hexe bewacht und als Schokoladenkuchen getarnt…

…sieht man erst beim Anschneiden, dass er innen völlig verhext ist!

Rezept „Papageienkuchen“

Der  zauberhafte Filly-Kuchen wurde von der liebsten Patentante „gezaubert“

Verhext haben wir auch einige Schokoladenstäbchen – so wurden daraus ganz echte Zauberstäbe!

Bewährt haben sich kleine Wasserflaschen mit den Namen der Junghexen, das Geburtstagskind hatte sich für jeden Gast einen Hexennamen ausgedacht und so feierten Pia Pimpinella mit Marlene Blocksberg und Lilly Löffelstiel, Karla Katzenbein und Frieda Hinkelstein  und und und.

Die Junghexen kamen aufs Schaurigste verkleidet, so schön!

Und nach dem Auspacken der Hexengaben und „Finde den Frosch“ (Topfschlagen, im Topf waren Gummifrösche) ging es erstmal raus auf den Blocksberg zum Hexenbesenrennen.

Merke, Hexenbesenrennen machen Spaß, sind aber auch gefährlich. Einige kleine Hexchen fielen auf  Knie, Nase oder Hinterteil, kamen aber wie durch Zauberhand ohne Verletzungen davon.

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Dann wurde gebastelt bzw. gemalt. Das Geburtstagsmädchen hatte die Idee, Teller zu bemalen.

Dazu haben wir im Supermarkt einfache Porzellanteller gekauft und sie mit Spiritus gründlich vorgereinigt.

Damit bei den Junghexchen und -hexern zwischen 3! und 8 Jahren kein Frust aufkam, habe ich Teller mit einer vorgezeichneten Hexe vorbereitet. Dazu ein schönes Motiv auswählen (wir haben eins aus einem tollen Bastelblock  der Edition Bücherbär gewählt, aus dem auch die Tischkärtchen stammten – das Motiv ausschneiden und mit 2 Streifchen Klebefilm o.ä. auf „Graphit Kopierpapier“ kleben.

Nun das Motiv mit dem Graphitpapier auf dem Teller fixieren und mit einem Stift nachfahren. Ich habe dazu einen Druckbleistift ohne Mine verwendet, ein normaler Bleistift geht aber auch.

Bis zu 3 Teller habe ich aus einer Vorlage durchpausen können, danach gab das Graphitpapier nichts mehr her und ich musste ein neues Stück nehmen.

Hier sieht man den Bastelblock Hexen und Zauberer – die beiden Teller rechts und links sind wie beschrieben mit dem durch Graphit Kopierpapier gepausten Motiv versehen.

Beim Teller in der Mitte habe ich mit dem schwarzen Konturenstift einmal alles nachgemalt, so dass die Kinder eine schöne Vorlage zum ausmalen/weitermalen haben.

Die Marabu Porcelain Painter sind ganz toll, schon die Kleinsten konnten damit umgehen.  Ein Stift kostet ca. 3,50-3,99 Euro – allerdings können sie ja bei mehr als einer Gelegenheit zum Einsatz kommen. Da sie bei uns Teil eines Geschenks waren, konnten wir auf viele Farben zurückgreifen, 3 oder vier hätten sonst auch gereicht.

Wunderschöne Hexenteller entstanden bei dieser Malaktion, es hat allen Kindern großen Spaß gemacht und sie waren mächtig stolz auf ihr Ergebnis.

Nach der Bastelstunde bekamen die Junghexen als Anerkennung für ihre Leistungen im Bereich Hexenkunst und Zauberei nun endlich ihre Zauberstäbe ausgehändigt – wir hatten dafür am Vortag Laternenstäbe aus Holz halbiert, dunkelbraun angemalt und mit den Namen der Kinder versehen.

Und wenn man gut aufgepasst hat und den richtigen Hexspruch sagt, dann kann es sein, dass auf der Terrasse ein kleines Feuerwerk aufflammt und der Abend in einer wilden Hexendisco mündet.

Ene mene mei, die Hexenparty ist vorbei!

Ich LIEBE Kindergeburtstage und dieser war einer der Schönsten, den wir je gefeiert haben.

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Ein kleiner Wermutstropfen: Die exakt nach Anleitung behandelten Teller sollten 3 Tage trocknen und dann ohne Einbrennen spülmaschinenfest sein.

Sollten!

Nach der Trocknungszeit haben wir unsere beiden (den Harry Potter-Teller und den Hexenteller des Geburtstagskinds) das erste Mal benutzt, in die Spülmaschine gegeben und leider wurde die Farbe entgegen der Beratung im Bastelgeschäft und der Herstellerangaben fast komplett „weggezaubert“, was natürlich für Tränchen sorgte :.(

Solltet ihr also die relativ neuen Marabu Porcelain Painter Stifte mal verwenden, auf denen steht, sie seien auch ohne Einbrennen spülmaschinenfest, gönnt ihnen doch trotzdem bei 130° Grad 90 Minuten im Backofen, dann sollte nichts passieren.  Zum Glück konnten wir durch einen telefonische „Rückruf“ die meisten „Gästeteller“ noch retten.

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A propos Geburtstag… da war doch noch was? Ach… dazu später mehr!

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