Ich konnte mich auf den Kopf stellen, ich war beim Häkeln meines ersten Häcktops total verzweifelt, irgendwie wurde die Form nicht so, wie ich das dachte, es sah irgendwie zu schmal aus. Zum Glück kam Hilfe in Form reger Emails mit Sanna, die dieses tolle Ebook geschrieben hat – nach einigem Grübeln kam sie drauf, dass ich meine Häkelarbeit über Kopf gehäkelt hatte, ich habe statt vom inneren Halsausschnitt nach außen von außen nach innen gehäkelt, mich immer gewundert und schön in die gewünschte Form gezerrt und gehäkelt, also zur kleinen Erheiterung aller neu-Häkler da draußen, sowas passiert auch Leuten die häkeln können, dass sie ein Brett auf dem Kopf – ähh vor dem Kopf haben! Eben bekam ich die Nachricht, dass es auch über den Kopf geht – das Häcktop war zum Leidwesen meiner Tochter nicht für sie bestimmt, sondern für eine kleine Geburtstagsdame. Ich bin immer ganz kribbelig, wenn ich selbstgenähtes verschenke, ob es auch wirklich passt  und die Passe gut anzuziehen ist – dass es gefällt, damit hatte ich durch gezielte Farbwahl schon gesorgt 😀 Das Häcktop habe ich verlängert (genäht in Gr. 116 und die Länge der größten Größe gewählt) – das Schöne ist, dass man auch unterwegs oder mit den Kids draußen an der Passe arbeiten kann – die Näherei hat dann abends keine halbe Stunde gedauert!

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Momentan weiß ich manchmal nicht, wo mir der Kopf steht. Ich arbeite an verschiedenen Sachen, komme aber wenig zum Nähen. Viel Arbeit und Kindertermine halten mich beschäftigt, daher ist es hier etwas ruhiger.

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Diese Geschenke habe ich vergessen, Euch zu zeigen – eine Christina für ein kleines Mädchen (Gr. 74) und eine Lampe für ihr Kinderzimmer.  Bei dem Hängerchen habe ich mal elastisches gepunktetes Schrägband vom Stoffmarkt (FOE / fold over elastic) verwendet, gefällt mir sehr gut und lässt sich toll verarbeiten!

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