Wenn ich eine neue Decke, Tasche o.ä. gestalte, mache ich gerne erstmal einen Entwurf am Computer, d.h. bevor ich sie genäht habe, habe ich eine Computerdecke 😉 nicht kuschelig aber so sieht man schon ein bißchen von der Wirkung!

Da geht es nicht um Schönheit oder exakte Farben/Muster, sondern mehr um die Wirkung/ Größenverhältnisse und mein großes Problem mich einfach nicht schnell entscheiden zu können!

Hier zum Beispiel Mias Kuscheldecke – zuerst wollte ich sie ganz „kacheln“ – im Entwurf:

Dann schneide ich oft ein bissl was, lege alles auf dem boden aus, verwerfe, puzzele um, lege Papierrehe und Bänder auf:

Dann wird gebügelt, genäht, umsortiert, gemessen, aussortiert, mit Bani diskutiert, weiter gebügelt und weiter genäht… zwischendrin gestickt, ab und zu geflucht, gezweifelt, gegrübelt, Jens zu Rate gezogen, Leo zu Rate gezogen, mit zu Rate gezogen, die Katze, die Nachbarin oder wer auch immer gerade greifbar ist… dann wirds doch einfach irgendwie gemacht – bis ich glücklich damit bin – und sie sieht dann immer immer anders aus als anfangs geplant!

So geht das bei mir mit dem Nähen und ich gestehe, ich befürchte an einer bisher unbekannten Nähneurose mit Wahnvorstellungen zu leiden, immer irgendwann im Entstehungsprozeß bin ich überzeugt, es wird eh nicht schön, oh, diesmal lagst du aber voll daneben… sowas in der Art.  😉  Am Ende liebe ich es dann meist.

Hm, geht Euch das auch so? Wie machen das die gewerblichen und „richtig-viel“-Näherinnen unter Euch, ist das bei Euch auch immer so ein Drama?

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